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  Mush with P.R.I.D.E. - Schlittenhunderennen
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Rennen

Die artgerechte Haltung eines Hundes wird durch das Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren bestimmt. Dazu zählen die auf den jeweiligen Hund abgestimmte Fütterung, die Unterbringung in der Wohnung, im Zwinger oder in der Meute, die angepasste psychische und physische Anforderung. Ein ausgeglichener, zufriedener Hund ist immer derjenige, der entsprechend seiner Anlagen im richtigen Mass gefördert und gefordert wird. Eine sehr gute Möglichkeit für erwachsene Schlittenhunde, gemeinsam mit ihren Artgenossen ihren angeborenen Lauftrieb zu befriedigen, bieten Schlittenhunderennen.

Die Rennstrecke weist in den einzelnen Rennklassen folgende Streckenlängen auf:

Sprintrennen (ideale Distanzen)

  • 4-Hunde Klasse: 7.5 - 9.5 km
  • 6-Hunde/Pulka/Jöring Klasse: 11.5 - 14 km
  • 8-Hunde Klasse: 16 - 18.5 km
  • unlimitierte Klasse: 18 - 25 km

Mittel- und Langdistanzrennen

  • pro Tag: 40 - 200 km

Anbindehaltung am Rennort

Nach Beendigung der Ruhephasen braucht der Schlittenhund eine gewisse Bewegungsfreiheit. Er muss getränkt und gefüttert werden, seine "Geschäfte" erledigen und mit seinen Teamkameraden und Nachbarhunden Kontakt aufnehmen können. Das ist in der Ruhebox nicht möglich.

Dürfen die Schlittenhunde am Rennort nicht freigelassen werden, schafft hier die Anbindehaltung vor Ort Abhilfe. Meistens handelt es sich um eine entsprechend lange und mit Einzelabgängen versehene, dünngliedrige Kette oder isolierte Stahlseile, die Verletzungen vermeiden helfen. Die Einzelabgänge sind so konzipiert, dass sich der Hund drehen, stellen und strecken kann. Der Hund kann ohne Behinderung durch seine Teamkameraden Futter und Flüssigkeit (Suppe) aufnehmen und auch soziale Kontakte durch Beschnuppern und Berühren pflegen. Die Anbindehaltung ist so gestaltet, dass Verwicklungen der Hunde ausgeschlossen sind. Der Musher beaufsichtigt seine Hunde während der Dauer der Anbindehaltung.

Vor dem Rennen werden die Hunde getränkt, die Geschirre werden angezogen, und das geordnete Einspannen in das Rennteam ist somit gewährleistet.

Die Anbindehaltung dient auch dazu, den Zuschauern die Möglichkeit zum Betrachten der Hunde, zum fotografieren, filmen und zum streicheln zu geben. Die Hunde lieben den Kontakt zum Menschen und vor allem zu Kindern. Sicherheitshalber ist das Einverständnis des Schlittenhundeführers einzuholen. Selbstverständlich ist, dass kein Besucher die Teilnehmerzone mit eigenen Hunden betreffen darf. Ebenso muss es für den Zuschauer klar sein, das füttern der Schlittenhunde zu unterlassen.

Der ideale Musher

Sein Verhalten auf dem Rennplatz ist vorbildlich und sportlich, seine Ausrüstung entspricht dem technischen Standard. Er ist den physischen und psychischen Anforderungen des Rennens gewachsen.

Die Betreuung und Unterbringung seiner Hunde ist absolut korrekt und zeugt von der Liebe zu seinen Haustieren. Er setzt nur erwachsene Hunde zum Rennen ein, die völlig gesund sind und entsprechend den Rennanforderungen trainiert wurden. Der Musher folgt den Anweisungen des Rennkomitees und beachtet in allen Punkten die Bestimmungen der Rennordnung. Toleranz und Rücksichtnahme gegenüber dem Partner "Hund" sind oberstes Gebot. Jeder Musher ist bestrebt, die Bestimmungen und Auflagen des Tierschutzes einzuhalten. Bei Verstössen sind die Rennleiter und Tierschutzbeauftragten weisungsbefugt.

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