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| Sommerloch? Mitnichten! Im Sommer wird die Basis für den Winter gelegt | |||||||||||||||||||||
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In den trainingsfreien Frühlings- und Sommermonaten liegen die Schlittenhunde nicht wie oft verkündet auf der faulen Haut.. jeder Spitzensportler (z.B. Marathonläufer oder Triathlet) legt die Basis für die Wettkämpfe im Winterhalbjahr - genau gleich verhält es sich mit den Schlittenhunden als Hochleistungssportler im Sommerhalbjahr. Zusätzlich bietet die Zwischensaison auch viele Möglichkeiten, um ihre ausgesprochen guten Sinne zu schärfen, sie bei Laune zu halten und ihren Alltag möglichst abwechslungsreich zu gestalten, was zu ausgeglichenen und zufriedenen Hunden führt, und die Bindung zwischen der Meute und dem Musher vertieft; denn nur mental und körperlich fite Hunde bringen die volle Leistung - dies bedingt aber eine aktive und zeitintensive Betätigung mit den Schlittenhunden und beginnt im Alltag, in der sommerzeitlichen Winterpause! Meine Schlittenhunde werden in der Zwischensaison zwei- bis dreimal pro Woche im aeroben Bereich über eine bis mehrere Stunden trainiert, sei es mit längeren Spaziergängen, Wanderungen und v.a. Freebike-Trainings (dabei laufen die Hunde in gemächlichem Tempo [zw. 12 - 15 km/h] frei neben dem Fahrrad her). Diese "langsamen" Trainingsformen bewirken längerfristig einen effizienteren Energietransport in die Muskulatur sowie eine Optimierung des Sauerstoff- und Fettstoffwechsels - bekannt unter dem Begriff L.S.D. (long slow distance). Bis Ende August 2009 haben die Mehrheit meiner Schlittenhunde in den Sommermonaten über 500 km zurückgelegt, die Hounds wie die Nordischen! Auch wenn langsam an das geregelte Wagentraining gedacht werden muss, die Temperaturen es aber noch nicht immer zulassen, können die Trainingseinheiten auch weiterhin freilaufend am Bike fortgesetzt und die Grundlagenausdauer gefestigt werden.
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